Nothunde aus dem Ausland

Bitte beachten Sie unbedingt unsere Informationen für Nothunde die aus dem Ausland kommen.

Die Vorgeschichten bei Auslandshunden ist meist unbekannt oder gar mit schlechten Erfahrungen behaftet. Unbekannt ist meist ebenfalls die Rassezugehörigkeit, oft kann man nur erraten was drin stecken könnte. Gerade bei unseren Riesen lässt das äußere Erscheinungsbild sehr viel Raum für Spekulationen. In vielen Ländern gibt es Herdenschutzhunde, die manchmal unseren Landseern sehr ähneln und für einen Laien unmöglich zu unterscheiden sind. Damit ändern sich aber auch die Anforderungen an die neuen Familien. Bedenken sollte man ebenfalls, daß das Leben welches diese Hunde im Ausland geführt haben, nicht annähernd mit dem zu vergleichen ist, wie jenes welches sie in einer Familie mit Haus und Garten erwartet. Viele dieser Hunde sind mit dieser krassen Lebensumstellung schlichtweg überfordert und verunsichert.

Gerade diese Hunde brauchen Menschen, die sie mit viel Erfahrung an die neue Lebenssituation heranführen. Oft haben diese Hunde nur sehr wenig Bekanntschaft mit Menschen gemacht und wenn meist nur zum füttern und versorgen. Daher sind sie sehr häufig erst einmal etwas reserviert und skeptisch und zeigen auch schon mal aus Unsicherheit aggressives Verhalten. Sie müssen erst lernen, sich an Menschen zu orientieren, dass diese ihnen Sicherheit bieten und sie anleiten und zwar vom ersten Tage an, damit sie Vertrauen fassen können.

In den meisten Fällen beginnt das Zusammenleben und die Erziehung mit diesen Hunden, wie mit einem Welpen….angefangen von der Stubenreinheit bis hin zur Leinenführung usw. Der große Unterschied besteht jedoch darin, dass ein allzu stürmischer Welpe körperlich noch gut zu händeln ist, welches bei inkonsequenter oder gar keiner Erziehung mit zunehmendem Alter immer schwieriger werden würde. Bei älteren Hunden aus schlechten Verhältnissen fehlt dieser Grundstock komplett, ist allerdings mit viel Erfahrung, Geduld und Konsequenz nachzuholen. Daher raten wir grundsätzlich davon ab, solche Notfälle gleich im doppelpack zu übernehmen. Die Wahrscheinlichkeit, dass die beiden sich nur aneinander orientieren ist einfach zu groß und erschwert die Arbeit zu einer engen und stabilen Mensch-Hund-Beziehung um ein Vielfaches.

Wir möchten daher allen Interessenten, die diesen armen Geschöpfen ein artgerechtes Leben bieten möchten, ans Herz legen sich über alle Eventualitäten ernsthafte Gedanken zu machen und keine übereilten Entscheidungen zu treffen. Desweiteren raten wir stets dazu, den möglichen Familienzuwachs ganz unverbindlich kennenzulernen und einer endgültigen Entscheidung die notwendige Zeit zu geben. Schließlich trifft man eine Entscheidung für viele, viele Jahre. Trifft eine Entscheidung für ein neues Familienmitglied, welches den Alltag ganz entscheidend mit gestaltet. Ebenso muss man sich im Klaren sein, dass sich an der Leine ca 50-70 kg befinden, die kontrollierbar sein müssen. Ist dies nicht der Fall, stirbt schnell der Traum vom tollen Familienhund.

Wir wünschen uns für die beiden Mädels und für alle die da kommen mögen, ein wunderbares Zuhause und eine Chance auf ein tolles Hundeleben bei Menschen mit einem großen Herzen, die ihre Möglichkeiten und Fähigkeiten realistisch einschätzen. Menschen die bereit sind unter Umständen viel Zeit und Einsatz zu investieren, auch mal ein paar Rückschläge einstecken können und die Bereitschaft mitbringen die eigenen Bedürfnisse und Anforderungen an das neue Familienmitglied erst mal hinten anstellen. Vielleicht aber auch feststellen dürfen, dass alles gar nicht so schwierig ist und die ganze Sorge unbegründet war. All dies weiß man aber vorher leider nie……..

Eine Adoption sollte aber auf jeden Fall eine Verbindung auf Lebenszeit sein. Das wäre wunderbar!!!!!!           

 

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