Tollwut

Hauptüberträger der Tollwut ist der Fuchs. Die Viren können durch den Speichel eines infizierten Tieres übertragen werden. (Bissverletzung)

Anzeichen:

  • Veränderung des Wesens  (z.B. wird ein eher scheuer Hund plötzlich zutraulich)
  • Schluckbeschwerden
  • Unruhe
  • Wutanfälle
  • Verbrennungen

Mögliche Ursachen:

  • Verbrühung
  • Kontakt mit offenem Feuer
  • Kontakt mit ätzenden Flüssigkeiten

Anzeichen:

  • Blasenbildung
  • Verfärbung der Haut
  • Versengtes Fell
  • Starke Tastempfindlichkeit

Vergiftung

Arten der Aufnahme:

  • Fressen
  • Trinken
  • Hautkontakt

Anzeichen:

  • Erbrechen
  • Durchfall
  • Krämpfe
  • Übermäßiger Speichelfluß
  • Blasse Schleimhäute

Maßnahmen:

Sofort zum Tierarzt!

Prävention:

Achten sie darauf, daß ihr Hund beim Gassigehen nichts Herumliegendes aufnimmt Medikamente, Reinigungsmittel u.s.w. an einem für den Hund unerreichbaren Ort aufbewahren. Vorsicht auch beim Trinken aus verunreinigten Gewässern.

Verletzungen

Kleinere Wunden (z.B. Schürfwunden, oberflächliche Schnittverletzungen)

Behandlung:

Wunden mit Betaisodona-Lösung vorsichtig säubern, Wund-und Heilsalbe auftragen. Zum Schutz vor Verunreinigung gegebenenfalls Verband anlegen.

Größere Wunden (z.B. Bißverletzungen, tiefere Schnittwunden)

Bei Bißverletzungen bitte immer Tierarzt aufsuchen, da auch bei kleinen Bißwunden tiefere Hautschichten verletzt sein können. Außerdem ist die Infektionsgefahr hier sehr hoch und eine antibiotische Abdeckung meist notwendig. Gehen sie so schnell wie möglich zum Tierarzt, da Wunden nur innerhalb weniger Stunden sauber genäht werden können.

Virusinfektionen

Ihr Hund kann auch von verschiedenen Viruserkrankungen wie Staupe, Hepatitis, Parvovirose oder Tollwut befallen werden. Verpassen Sie nicht die jährliche Auffrischung für alle Impfungen, denn die einfachste Vorsorge ist die planmäßige Impfung für einen ausreichenden Schutz Ihres Hundes.

Vitalfunktionen

Messen der Körpertemperatur

Die Körpertemperatur eines gesunden Hundes liegt zwischen 38 und 39 Grad. Beim Welpen liegt sie um die 39 Grad und je älter der Hund ist, sinkt sie an die 38 Grad. Natürlich steigt die Temperatur bei Anstrengung etwas an. Am besten eignen

Messen der Pulsfrequenz

Die Pulsfrequenz liegt zwischen 70 und 150 Herzschlägen in der Minute. Natürlich ist sie auch abhängig von Alter, Größe und Kondition des Hundes. Am besten mißt man den Puls an der Oberschenkelarterie. Ertasten sie die Arterie in dem Muskelspalt an der Innenseite des Oberschenkel

Ursachen für Pulserhöhung:

  • Entzündungen
  • Schmerzen
  • Starker Blutverlust
  • Ursachen für niedrigen Puls:
  • Herzerkrankungen (Arhythmie)

Messen der Atemfrequenz

Die normale Atemfrequenz beim Hund liegt bei 15 bis 25 Atemzügen in der Minute. Auch hier hängt die Anzahl der Atemzüge von Größe, Alter und Belastung des Hundes ab. Bei der Atmung wird der Brustkorb und der Bauch bewegt. Hat ein Hund Schmerzen im Brustraum, atmet er verstärkt mit dem Bauchraum. Anders herum schont der Hund den Bauchraum und atmet verstärkt mit dem Brustraum.

Möglichkeiten der Messung:

Zählen Sie die Bewegung des Brustkorbes über eine halbe Minute und multiplizieren Sie das Ergebnis mal zwei.

Erkrankungen von A - Z