Parasiten

Zecken

Von Frühjahr bis Herbst aktiv, zu finden auf Wiesen und im Unterholz. Überträger von Borreliosebakterien (Infizierung erst 24 Stunden nachdem die Zecke sich festgesaugt hat) und des FSME-Virus (der Hund kann FSME übertragen bekommen, aber nicht daran erkranken)

Maßnahmen:

  • Hund nach jedem Gassigang untersuchen
  • Festgebissene Zecke mit Zeckenzange entfernen (Bitte achten Sie darauf, dass auch der Kopf vollständig entfernt ist.)

Flöhe

Anzeichen:

  • Hund kratzt und beißt sich
  • Hautrötung
  • Haarlose Stellen im Fell
  • Kleine schwarze Kügelchen im Fell (Flohkot)

Würmer

Würmer können durch mehrere Arten übertragen werden.

Wurmarten:
Bandwürmer, Spulwürmer, Hakenwürmer, Peitschenwurm

Anzeichen:

  • Stumpfes Fell
  • Abmagerung trotz gesundem Appetits
  • Typisch aufgeblähter Bauch (besonders bei Welpen)
  • Erbrechen und Durchfall
  • Juckreiz im Afterbereich (Schlittenfahren und übermäßiges Belecken)
  • Würmer oder Wurmglieder im Kot (weiß bis gelblich)

Maßnahmen:

  • Wurmkur

Milben

Einige Milben (Demodex) befinden sich ohnehin auf der Haut des Hundes, bei physischem, oder psychischem Streß und bei allgemeiner Schwächung des Immunsystems können sie sich stark vermehren und unten beschriebene Symptome auslösen. Daher bei solchen Erkrankungen auch an den Ursachen arbeiten und nicht nur die Symptome bekämpfen.

Ohrmilben

Anzeichen:

  • Hund schüttelt den Kopf
  • Hund kratzt am Ohr
  • Rot-bräunliche Verkrustungen in der Ohrmuschel

Räude/Demodexmilben

Hinter dem Oberbegriff - Räude - verbergen sich verschiedene durch Milben ausgelöste Hautkrankheiten.

Parvovirose

Diese gerade für Welpen und Junghunde lebensbedrohliche Viruserkrankung wird nur von Hund zu Hund über Ausscheidungen übertragen. Die Erreger schädigen die Darmzotten.

Anzeichen:

  • Blutiger Durchfall
  • Erbrechen
  • Apathie
  • Flüssigkeitsmangel

Je eher die Krankheit behandelt wird, um so besser stehen die Heilungschancen.

Schilddrüsenunterfunktion

Hormonelle Funktionsstörung der Schilddrüse, die bei Hunden allgemein besonders häufig auftritt. Tritt die Unterfunktion in der Wachstumsphase Ihres Landseers auf, so zeigt sich ein auffällig verlangsamtes Wachstum. Auffällig ist hierbei die Verkürzung der Extremitäten und der Wirbelsäule.

Anzeichen:

  • Unlustig und träge
  • Büschelweise Haarausfall
  • Gewichtszunahme bei gleicher Nahrungsmenge

Staupe

Die Staupe ist eine der bekanntesten und gefürchtetsten Infektionskrankheiten bei Hunden. Das Krankheitsbild ist seit mehr als 2 Jahrhunderten bekannt. Der Staupevirus kommt in allen Ländern mit Hundehaltung vor und ist auch hierzulande noch weit verbreitet. Obwohl die Bedeutung der Staupe seit Einführung der Impfung sehr zurückgegangen ist, treten wieder vermehrt Fälle dieser Erkrankung auf (vor allem seit der Öffnung der Grenzen zum Osten). Ihr Hund kann sich nicht nur durch Kontakt mit einem anderen Hund anstecken, sondern Gefahr auch beim Waldspaziergang, da Marder, Frettchen und

andere Fleischfresser die Krankheit übertragen können.

Die einzig wirksame Methode, Hunde gegen die Staupe zu schützen, ist die konsequente Impfung.

Erkrankungen von A - Z